allmineral-Technologie sorgt in Australien für Wirbel
Fortescue vertraut die effiziente Sortierung und Klassierung des Eisenerzes der zukunftweisenden Technologie von allmineral an: Sechs moderne allflux®-Wirbelschichtsortierer gehen in diesem Frühjahr in Cloud Break im Nordwesten Australiens in Betrieb. Je 170 Tonnen pro Stunde Eisenerz in der Körnung < 2 mm werden gereinigt, sortiert und klassiert. Das allflux®-Verfahren basiert auf dem Wirbelschichtprinzip. Im Grobsandraum wird ein Aufstrom erzeugt, der feine und leichte Partikel emporsteigen lässt, während grobe, schwere Partikel absinken und als Fertigkonzentrat abgezogen werden. Im peripheren Feinsandraum wird ein Vorkonzentrat erzeugt, das auf Spiralen nachgereinigt wird. Der allflux Überlauf enthält nur noch feinste Schlämme und gröbere Leichtgutpartikel. allflux®-Wirbelschichtsortierer werden für Durchsatzleistungen von 20 bis 2.000 Kubikmeter/h gebaut. Die obere Aufgabekorngröße liegt bei 2 - 4 mm. Die strömungs- und steuerungstechnische Ausstattung ermöglicht die Erzeugung von drei trennscharf klassierten Produkten aus einer Maschineneinheit. Die langjährigen positiven Erfahrungen mit allflux®- Wirbelschichtsortierern im südafrikanischen Erzbergbau und die überzeugenden Ergebnisse von Pilotversuchen mit Fortescue Material führten zu der Entscheidung für die allmineral Technik, die sowohl die verfahrenstechnischen Anforderungen voll erfüllte als auch beträchtliche Vorteile bezüglich der Investitions-und Betriebskosten bietet. allmineral gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Setzmaschinen und Wirbelschichtsortierern; in Duisburg konzipierte Anlagen stehen in Europa, Indien, Australien, Südamerika, den USA und in Südafrika. 325 alljigs® und 70 allflux® für die nasse Trennung primärer und sekundärer Rohstoffe lieferte das Unternehmen bisher aus; sie werden für die effiziente Sortierung von Kohle, Erz, Schlacke, Kies, Sand, Schotter und diversen Recycling-Materialien eingesetzt.