Großauftrag für Duisburger Aufbereitungsspezialisten
Es ist ein erneuter Großauftrag für allmineral - und es ist ein weiterer Erfolg für die Kooperation der Duisburger Aufbereitungsspezialisten mit dem indischen Maschinenbauer Hari Machines Ltd.: Gemeinsam mit dem Partner aus Indien werden die allmineral-Experten zwei allflux®-Wirbelschichtsortierer und drei gaustec® Starkfeldmagnetscheider an die Brahmani River Pellets Limited liefern. Den Anlagen kommt eine Schlüsselfunktion zu: Sie stellen die Kernkomponenten einer neuen Aufbereitungsanlage zur Produktion von Pelletfeed im indischen Stahl- und Erz-Zentrum Orissa dar. »Für uns ist das ein weiterer Schritt auf dem indischen Markt, der uns in unserer globalen Ausrichtung und in der Wahl unserer Partner auf den internationalen Märkten bestätigt«, sagt Dr. Ing. Heribert Breuer, allmineral-Geschäftsführer in Duisburg. Die Brahmani River Pellets Limited - eine Tochter der britischen Stemcor-Gruppe - will die Aufbereitungsanlagen als effiziente Vorstufe in der Pellet-Produktion einsetzen. Die beiden allflux®-1500 haben einen Durchsatz von rund 800 t/h Eisenerz von 0 bis 2 mm; die drei gaustec®-3600 sollen insgesamt 600 t/h Eisenerz von 0 bis 1 mm anreichern. Insgesamt werden die allmineral-Anlagen rund 4 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr aufbereiten. Optimale Nutzung des Materials
Durch den Einsatz der Maschinen aus Duisburg entsteht aus feinem, niedrig-haltigen Eisenerz, hochwertiges Pellet-Rohmaterial mit hohem Fe-Gehalt. So kann auch bisher nicht marktfähiges Ausgangsmaterial in der neuen Pellet-Anlage verarbeitet werden. Zudem bietet sich der Brahmani River Pellets Limited die Chance, auch eigene Eisenerz-Lagerstätten mit niedrigem Eisengehalt optimal ausschöpfen. Spätestens 2011 - so die Planungen - soll das Brahmani-Werk an den Start gehen. Ein entsprechender Vertrag mit den indischen Regionalregierungen machte die Installation der komplexen Anlage an drei Standorten in der Region möglich. Das Gesamt-Investitionsvolumen des Auftrags für die Stemcor-Tochter liegt bei knapp 220 Millionen Euro.
Zusätzlich zu den Aufbereitungsanlagen entsteht die eigentliche Pelletieranlage für 4 Millionen Tonnen pro Jahr, die mit dem Konzentrat aus den allmineral-Anlagen über eine 200 km lange Pipeline versorgt wird. Die hochmoderne Anlage wird die erste ihrer Art im indischen Bundesstaat Orissa sein; sie soll zur Deckung des ständig wachsenden Bedarf der Stahlindustrie durch einheimische Rohstoff-Lieferungen beitragen und nebenbei auch noch insgesamt 350 Arbeitsplätze schaffen.